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Was Arbeit vermag

Das Subjekt ist mehr als seine Arbeitskraft – Arbeitsvermögen als notwendig zentrale Kategorie.

Die gesellschaftstheoretische Kritik hat allzu oft das Subjekt reduziert auf seine formalen Aspekte, auf seine Tauschwertseite – also auf die Arbeitskraft. Selbst wenn, wie in den letzten Jahren, das Subjekt “entdeckt” wird, bleibt es meist ein vages Konglomerat all dessen, was jenseits der Warenförmigkeit von Arbeitskraft angesiedelt ist.

Eine klare Analytik und Kritik braucht aber eine Kategorie, die im Subjekt verortet ist und den dialektischen Gegenpart zur Warenförmigkeit der Arbeitskraft darstellt. Das ist das Arbeitsvermögen und es steht für Qualitäten, die sich per se einer Transformation in Arbeitskraft entziehen.

Die Kategorie des Arbeitsvermögens findet sich noch in den Marxschen Frühschriften, verliert sich dann aber. Sowohl Negt und Kluge wie die feministische Kritik entdecken das Arbeitsvermögen neu, lassen es aber fallen und entwickeln es nicht zu einer operationalisierbaren Kategorie weiter. Mit der Zunahme des Immateriellen wird nun die Gebrauchswertseite der Arbeit zum Schlüssel der Analyse und das Arbeitsvermögen zur zentralen Kategorie, um Informatisierungsprozesse auch in ihren qualitativen Auswirkungen auf das Subjekt fassen zu können.

Komprimierte Kernaussagen zum Arbeitsvermögen als Analysekategorie informatisierter Arbeit: Artikel (pdf, 334 kb)

Zur neuen Bedeutung der dialektischen Methode angesichts des Immateriellen: Vortragstext (pdf 205 kb)